Naturschutz und Landschaftspflege

Belange des Naturschutzes und der Landschaftspflege sind bei jeder Straßenplanung im Rahmen eines Zulassungsverfahrens zu berücksichtigen. Wegen ihrer erheblichen oder nachhaltigen Auswirkungen auf Natur und Landschaft gelten öffentliche Straßenbauvorhaben im Sinne des Bundesfernstraßengesetzes (FStrG) oder des Brandenburgischen Straßengesetzes (BbgStrG) als Eingriffe im Sinne des Brandenburgischen Naturschutzgesetzes (§ 10 BbgNatSchG).

Zur Beurteilung eines Eingriffs hat der zuständige Planungsträger gemäß § 18 Abs. 2 BbgNatSchG alle erforderlichen Angaben im Fachplan oder in einem so genannten Landschaftspflegerischen Begleitplan (LBP) zu erstellen.
Der Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg (LS) stellt einen einheitlichen, qualifizierten und effektiven Vollzug der naturschutzrechtlichen Regelungen –insbesondere der Eingriffsregelung der §§ 10 ff. BbgNatSchG – durch das „Handbuch für die Landschaftspflegerische Begleitplanung bei Straßenbauvorhaben im Land Brandenburg“ sicher.

Im Rahmen der naturschutzfachlichen Eingriffsregelung ist der LS als  Träger der Straßenbaulast verpflichtet notwendige Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen durchzuführen. Dabei ist deren fachgerechte Herstellung und Entwicklung kontrollieren. Diese Pflege- und Funktionskontrollen führt der LS an ausgewählten Maßnahmen seit dem Jahr 2008 in jährlichem Turnus durch.

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