Auf einen Blick

Die Bundesstraße (B) 167 Ortsumgehung (OU) Finowfurt/Eberswalde Landesstraße (L) 220 – L 200) ist als überregionale großräumige Straßenverbindung eingestuft. Sie verbindet im grenznahen Raum zu Polen die Oberzentrum Frankfurt/Oder sowie die Mittelzentren Seelow, Bad Freienwalde, Neuruppin und Kyritz und bildet somit eine leistungsfähige Straßenverbindung.

Dieser Streckenabschnitt ist im vordringlichen Bedarf des Bedarfsplanes für Bundesfernstraßen enthalten. Die B 167 OU ist Bestandteil des „Blauen Netzes“ der Bundesfernstraßen im Land Brandenburg.  

Die B 167 OU wird als Kraftfahrstraße betrieben. Die zulässige Geschwindigkeit beträgt auf freier Strecke 100 km/h. Der langsamfahrende Verkehr (Geschwindigkeit < 60 km/h) wird wegen der Ausweisung als Kraftfahrstraße generell außerhalb der B 167 OU über das untergeordnete Straßennetz geführt. Mit dem Verlauf der B 167 OU wird teilweise das untergeordnete Straßennetz  unterbrochen bzw. überdeckt, welches entsprechend neu zu ordnen bzw. wieder herzustellen ist.

Beschreibung der Trassenführung

Die B 167 OU Finowfurt/Eberswalde (L 220 bis L 200) erstreckt sich von der L 220 über die Bundesautobahn 11 (BAB 11) bis zur L 200. Die B 167 OU beginnt am Knotenpunkt mit der jetzigen B 167/L 220. Die Trasse wird an die Havel-Oder-Wasserstraße (HOW) herangeführt und verläuft bis zur Kanalquerung mit einem geringen Abstand parallel zur HOW. Zur Querung der HOW schwenkt die Trasse in Richtung Süden und liegt bis zum Bauende südlich der HOW. Die Trasse verläuft weiter in nördlicher Richtung an Finowfurt vorbei und im weiteren Verlauf bis „Moore-Pumpe“ nahezu parallel der vorhandene Gleisanlagen der Nordbahn GmbH. Zwischen Eberswalde Nordende und der HOW wird die Trasse an die L 200 (Bauende) geführt.

Die B 167 OU wird als einbahniger, zweistreifiger Querschnitt mit abschnittsweise angeordneten Überholfahrstreifen geplant.
Unter Berücksichtigung der angrenzenden gewerblichen Bebauungsdichte, der Lage der Brückenbauwerke, der Knotenpunktabstände und den daraus resultierenden erheblichen Mehrkosten ist ein durchgehender zweistreifiger Querschnitt mit Überholfahrstreifen nicht umsetzbar. Folgende Streckenabschnitte erhalten einen Überholfahrstreifen:

  • KP 3 bis vor dem Bauwerk Nr. 6b, rechte Richtungsfahrbahn,
    Länge = 1470 m;   
  • hinter Bauwerk Nr. 6b bis vor Bauwerk Nr. 8, linke Richtungsfahrbahn,
    Länge = 1501 m;
  • hinter Bauwerk Nr. 14 bis zum Bauende, linke Richtungsfahrbahn,
    Länge = 1134 m.
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