03.07.2017A 2: Ruhende Baustelle zwischen AS Wollin und Ziesar

A 2, km 25 bis 38 - AKR © LS: Ines Brassen

Ruhende Baustelle auf der A 2 zwischen den Anschlussstellen
Wollin und Ziesar - Reduzierung der Geschwindigkeit wegen Fahrbahnschäden

Im vergangenen Jahr wurden auf der A 2 westlich der Anschlussstelle Wollin abschnittsweise Schäden an der Betonfahrbahndecke in Form von offenen Oberflächen, Fugenschäden und Längsrissen festgestellt, Bohrproben hatten jedoch keinen Beweis einer AKR-Schädigung erbracht.

Auf dieser Grundlage wurde die Erneuerung der geschädigten Betonplatten sowie in Teilen eine Fahrstreifenerneuerung ausgeschrieben und bauvertraglich vereinbart. Mit den Arbeiten wurde im Mai 2017 begonnen.

Während der Baumaßnahme wurde nach Entfernen eines Teils der Betonfahrbahnplatten festgestellt, dass die Betondecke unterhalb des Oberbetons so stark durch eine Alkali-Kieselsäurereaktion (AKR) geschädigt ist, dass eine Fortführung der Baumaßnahme, auch mit erheblichen Leistungsänderungen, nicht möglich ist.

Infolge dieser unerwarteten Situation muss  die Bauleistung neu ausgeschrieben werden, die begonnene Baumaßnahme auf der A 2 wird bis Mitte August unterbrochen.
Da die ursprünglich benannte Bauzeit bis Jahresende 2017 aber unbedingt eingehalten werden soll, wird eine geänderte Bauweise zum Einsatz kommen.

Die bestehende Baustellen-Verkehrsführung auf der A 2, Richtungsfahrbahn Berlin, mit zwei Fahrstreifen je Richtung über eine Länge von 8,5 km und einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h bleibt aus den o. g. Gründen bis zum Abschluss der Baumaßnahme bestehen.


Verkehrsinformation des Landesbetriebs Straßenwesen Brandenburg zum Thema ‚Geschwindigkeitsreduzierung auf der A 2‘

Hintergrund dieser Information sind die Fahrbahnschäden, die überwiegend durch Alkali-Kieselsäure-Reaktionen (AKR) entstanden sind.

Wie bereits in unserer Presseinformation vom 14.10.2016 zum Thema „AKR auf Bundesautobahnen im Land Brandenburg“ erwähnt, führen die zunehmenden Fahrbahnschäden im Zusammenhang mit AKR und sonstige Straßenschäden dazu, dass die max. zulässige Geschwindigkeit auf den betroffenen Autobahnabschnitten – hier die A 2 – aus Gründen der Verkehrssicherheit reduziert werden muss.

Aktuell trifft dies auf die Bereiche von km 1,75 bis km 5,2 und von km 15,6 bis km 43,9 in Fahrtrichtung Hannover zu, hier wurde die max. zulässige Geschwindigkeit auf 100 km/h (für LKW auf 60 km/h) festgelegt.

Eine dauerhafte Verbesserung der Fahrbahnverhältnisse ist nur im Zuge von Sanierungsmaßnahmen möglich. Folgende sind im kommenden Jahr vorgesehen:

  • km 0,0 bis km 5,0 auf beiden Richtungsfahrbahnen (grundhafter Ausbau) ab März 2017
  • km 15,7 bis km 18,35 in Richtung Hannover (grundhafter Ausbau) ab Juli 2017
  • km 25,0 bis km 38,0 in Richtung Hannover (Einzelfelderneuerung) ab Juni 2017

Für die Bereiche von km 18,4 bis km 25 und von km 38 bis km 44 wurden noch keine Zeiträume für die Sanierung benannt.

Bis zur Beseitigung der Fahrbahnschäden sind die Geschwindigkeitsbeschränkungen leider unvermeidlich. Außerdem können weitere Schäden in anderen Abschnitten auftreten, die zusätzliche Verkehrssicherungsmaßnahmen erfordern.

Wir bitten um Beachtung und Verständnis.

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