B 169 Ortsumgehung Drebkau
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Freie Fahrt auf der Ortsumgehung Drebkau
Am 14. Dezember 2009 wurde die Ortsumgehung Drebkau feierlich für den Verkehr freigegeben.
Mit dem Tag der Inbetriebnahme endete die Phase der Planung und des Baus einer der für den Verkehr bedeutendsten Straßenverbindungen im Süden des Landes Brandenburg.
Das Raumordnungsverfahren wurde mit der landesplanerischen Beurteilung des Vorhabens im September 2000 abgeschlossen. Das Baurecht wurde mit dem Planfeststellungsbeschluss im April 2004 erlangt. Der feierliche Akt des 1. Spatenstichs für die Ortsumgehung Drebkau wurde am 5. September 2005 vollzogen.
Mit über 20 Mio. Euro wurde das Vorhaben durch die Bundesrepublik Deutschland und das Land Brandenburg finanziert.
Im Landkreis Spree-Neiße ist die Ortsumgehung Drebkau ein Teil der großräumigen Straßenverbindung im Zuge der Oder-Lausitz-Straße. Die B 169 verläuft von Plauen über Aue, Chemnitz und Riesa kommend in nordöstlicher Richtung und quert südlich von Elsterwerda die Landesgrenze Sachsen/Brandenburg. Im südöstlichen Teil des Landes Brandenburg verbindet die B 169 als Oder-Lausitz-Straße die Städte Elsterwerda, Senftenberg und Cottbus.
Die Ortsdurchfahrt Drebkau wird spürbar vom Durchgangsverkehr entlastet. Dies führt zur Verringerung der verkehrlichen Defizite in der Innenstadt und zu einer Steigerung der Wohn- und Lebensqualität in der Stadt.
Die Neubaustrecke verläuft südöstlich von Drebkau bis Domsdorf und ist 7,8 km lang.
B 169 OU Drebkau - Übersichtsplan
Sie bietet einen niveaufreien Kreuzungspunkt in Richtung Drebkau, Laubst und Löschen ebenso wie an der Landesstraße 52 bei Merkur. Niveaufreie Knotenpunktslösungen binden die kreuzenden Straßen mit einer Über- oder Unterquerung und Ausfahr- bzw. Einfahrstreifen an. Diese qualitativ ansprechenden Verknüpfungen verringern den Einfluss der Straßenanschlüsse auf die Qualität des durchgehenden Verkehrs erheblich und bieten ein hohes Maß an Verkehrssicherheit. Am Bauende bei Domsdorf wurde zur Kopplung an die bestehende B 169 ein lichtsignalgeregelter Knotenpunkt errichtet.
Es wurden 7 Brückenbauwerke und neben anderen landschaftspflegerischen Maßnahmen auch 8 Otterdurchlässe realisiert.
Die neue B 169 ist als Kraftfahrstraße beschildert. Das bedeutetet, dass auf solchen Straßen die StVO eine Mindestgeschwindigkeit von 60 km/h vorschreibt. Damit erhöht sich die Reisegeschwindigkeit des Durchgangsverkehrs.
Die Attraktivität der Straße wird erhöht und der Entlastungseffekt für die Ortsdurchfahrt wird signifikant verstärkt.
Für den langsam fahrenden Verkehr und Radfahrer bieten Teile der alten Fahrbahn sowie zusätzliche geschaffene Straßen und Wege die Möglichkeit, alle Fahrbeziehungen zu erhalten.
Im Neubauabschnitt werden gesicherte Überholmöglichkeiten geschaffen. Wechselseitig werden jeweils 2 Fahrstreifen angeboten. Die Ortsumgehung Drebkau ist mit ihrer Streckensystematik kompatibel mit dem bereits unter Verkehr befindlichen Abschnitt der B 169 zwischen Drebkau und dem Knotenpunkt bei Leuthen/Schorbus. Mit der Aufkopplung der Ortsumgehung kann ein durchgehender Streckenabschnitt mit wechselseitig angeordneten Überholmöglichkeiten von über 10 km Länge realisiert werden.


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