Alleenpflanzung

Pflanzung einer Allee am Wirtschaftsweg entlang der B101 zwischen Wiederau und Herzberg

Neues Fenster: Bild vergrößern Durch den Ausbau der B101 zwischen Wiederau und Herzberg und zwischen Bad Liebenwerda und Winkel wurden Eingriffe in Natur und Landschaft vorgenommen (Alleebeseitigung, Baumfällungen, Neuversiegelung und Überformung). Diese waren möglichst trassennah zu kompensieren. Neupflanzungen von Bäumen an Bundesstraßen sind jedoch nicht in der Form möglich, dass die typischen prägenden Eigenschaften einer Allee wieder erreicht werden können (geringer Abstand vom Fahrbahnrand, Kronenschluss).
Für die Wiederherstellung der klimatischen, Landschaftsbild prägenden und Lebensraum schaffenden Funktionen der die B 101 begleitenden Baumreihen erfolgte die Ersatzpflanzung einer Allee deshalb an einem Wirtschaftsweg parallel der Bundesstraße auf einer Länge von 2,96 km im angrenzenden Landschaftsraum.

Für insgesamt 208 gefällte Bäume waren Ersatzpflanzungen gemäß den Angaben des Handbuches zur Landschaftspflegerischen Begleitplanung zu leisten.

Unter Zugrundelegung der Rahmengrößen (Baumart, Stammdurchmesser, Vitalitätsstufe) für die Ermittlung des Maßnahmenumfanges beim Verlust von Einzel- und Alleebäumen ergaben sich notwendige Neupflanzungen von 251 Stück standortgerechter, einheimischer und landschaftsbild prägender Gehölze (Spitzahorn, Linde und Resista-Ulmen). Die Pflanzungen wurden nach Boden verbessernden Maßnahmen eingebracht und mit jeweils einem Dreibock und Wildverbissschutz versehen.

Die Ersatzpflanzungen erfolgten beidseitig entlang des Rad- bzw. Wirtschaftsweges in Abständen von jeweils ca. 12 m untereinander.

Durch die Pflanzung der Allee wird der Verlust von Bäumen und die damit verbundenen Eingriffe in die Schutzgüter Boden, Biotope, Klima/Luft und Landschaftsbild sowie der Schutzziele der FFH-Gebietsausweisungen vollständig ersetzt.

Aufgrund des erfolgreichen Grunderwerbes beidseitig des neu errichteten Wirschaftsweges war es möglich, neben den 251 Stück Neupflanzungen aus dem Bauvorhaben heraus noch weitere Baumpflanzungen zu etablieren. Insgesamt konnten 530 Alleebäume gepflanzt werden. Somit wurden 279 Baumpflanzungen zusätzlich realisiert, die anderen Bundesstraßenbaumaßnahmen nachweislich als Kompensation für die dortigen Eingriffe in Natur und Landschaft angerechnet werden.

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