Kreisverkehrswettbewerbe im LS

Anliegen und Historie des Kreisverkehrswettbewerbs

Das ursächliche Anliegen des 2010 durch den Vorstand des Landesbetriebs Straßenwesen ins Leben gerufenen Wettbewerbs zwischen den Niederlassungen – später Dienststätten – des LS um den Titel „Kreisverkehr des Jahres“ war die Optimierung des äußeren Erscheinungsbildes der Kreisverkehre, für die der LS im Zuge von Bundes- und Landesstraßen verantwortlich zeichnet.
Doch schon mit Gründung der Arbeitsgruppe „Kreisverkehrswettbewerb“ unter Leitung des ehemaligen Leiters der Cottbuser Niederlassung, Herrn Ludwig Herrn, erweiterte sich die Zielsetzung des Wettbewerbs deutlich über den Rahmen der Bewertung des puren Pflegezustandes hinaus.
Die Bewertungskriterien des Kreisverkehrswettbewerbes decken heute im Grunde das gesamte Spektrum von Planung, Bau und Unterhaltung von Kreisverkehren im klassifizierten Landstraßen- und innerörtlichen Hauptverkehrsstraßennetz ab.

Der Wettbewerb bietet über den Wettstreit hinaus eine Plattform für die interdisziplinäre fachliche Kommunikation zwischen den Verkehrsanlagen-, Freiflächen-, Stadt- und Landschaftsplanern, den Bauexperten und den mit der Unterhaltung betrauten Kolleginnen und Kollegen der Straßenmeistereien aus den drei Regionen, in denen der LS wirkt.

Die Erfahrungen aus dem Wettbewerb sollen nicht nur zur weiteren Etablierung dieser verkehrssicheren Knotenpunktform in den unterschiedlichen Netzen beitragen, sondern vorrangig auch zur Verbesserung der Verkehrs-, Gestaltungs- und Bauqualität genutzt werden und dabei helfen, das Verhältnis des dafür erforderlichen Aufwandes zum angestrebten Ergebnis zu optimieren.
Nicht zu vernachlässigen ist der allen sinnvollen Wettbewerben innewohnende Effekt, die jeweiligen Zielgruppen zu inspirieren und die Identifikation mit der (für den LS in besonderem Maß geltenden) Gemeinschaftsaufgabe, dem Gemeinwohl zu dienen, zu stärken.