06.11.2018Feierliche Verkehrsfreigabe der Landesstraße 11, Ortsumgehung Breese

Feierliche Verkehrsfreigabe der Landesstraße 11, Ortsumgehung Breese

Am 1. November 2018 gab Ministerpräsident Woidke die Ortsumgehung Breese im Zuge  der Landesstraße 11 für die Nutzung frei. Diese verläuft zu einem Teil auf der Krone des Dammes, dessen vorletzter Teilabschnitt der zugehörigen Deichanlagen damit ebenfalls fertiggestellt wurden.

Die Ortschaft Breese liegt im Nordwesten des Landes Brandenburg im Landkreis Prignitz, östlich der Stadt Wittenberge. Bisher gab es nur eine Möglichkeit, aus dem Gewerbegebiet Wittenberge-Süd und dem Elbe-Port an die Bundesstraße 189 bei Weisen zu gelangen - durch die Ortslage Breese  im Zuge der L 11 und K 7031.
Dieser Ausbauzustand der L 11 wurde den wachsenden verkehrlichen Anforderungen nicht mehr gerecht. Außerdem wurde die Stepenitzbrücke im Zuge der L 11 bereits im Jahr 2011 für jeglichen Kfz-Verkehr gesperrt.

Mit der Baumaßnahme, die auch den Neubau der Stepenitzbrücke umfasste, werden vor allem Engpässe in der Ortslage im Zuge der Verbindung zum überregionalen Netz beseitigt und ein Beitrag zum Ausgleich der Entwicklungsdefizite in dem strukturschwachen Raum geleistet. Die Ortsumgehung Breese entstand in einer Bauzeit von 24 Monaten und kostet ca. 15,3 Mio. EUR, die aus Landesmitteln finanziert werden.

Der Aus- und Neubau der Landesstraße 11 als Ortsumgehung Breese sowie der Neubau eines Hochwasserschutzdeiches für die Ortslage Breese ist eine Gemeinschaftsbaumaßnahme des Landesbetriebs Straßenwesen Brandenburg (LS) mit dem Landesamt für Umwelt des Landes Brandenburg (LfU) sowie der Stadt Wittenberge und der Gemeinde Breese.