20.04.2020 Maßnahmen gegen den Eichenprozessionsspinner an Straßenbäumen in den Landkreisen EE, LDS und TF

Mit dem Austreiben der neuen Blätter an den Eichen werden die Raupen des Eichenprozessionsspinners wieder aktiv. Die jungen Raupen ernähren sich hauptsächlich von den frisch ausgetriebenen Eichenblättern. Bei einem massiven Befall der Eichen kann es sogar zum Kahlfraß der Bäume kommen. Nach mehrjährigem Befall ist ein Absterben der Bäume möglich. Außerdem können die Härchen des Eichenprozessionsspinners beim Menschen allergische Reaktionen hervorrufen.

Aus den vorgenannten Gründen beabsichtigt der Landesbetrieb Straßenwesen, an einem geeigneten Tag im Zeitraum vom 20.04. bis 08.05.2020 gezielte Maßnahmen gegen den Eichenprozessionsspinner bei betroffenen Bäumen an nachfolgend benannten Straßen durchzuführen.

Zum Einsatz kommt dabei das biologische Insektizid „Foray ES“. Dieses Insektizid ist ein in der Natur vorkommendes Bakterium, welches in aufbereiteter Form in einer wässrigen Lösung ausgebracht wird. Für andere Insekten und für den Menschen ist das Mittel nicht gefährlich.

Spezialisierte Fachfirmen nehmen im Auftrag des Landesbetriebes Straßenwesen die Bekämpfung - in Abhängigkeit vom Wetter - vor.

Die Ausbringung des Insektizids erfolgt ausschließlich vom Boden aus. Die Bekämpfungsmaßnahmen werden gezielt an den Bundes- und Landesstraßen, an denen die befallenen Bäume stehen, durchgeführt:

  •      L 71, Schönewalde – Freywalde (Abs. 240)                    -  20 Eichen
  •      L 71, Freiwalde – Schiebsdorf (Abs. 70)                         - 170 Eichen
  •      L 73, Paplitz – Schöbendorf (Abs. 20)                            - 108 Eichen
  •      B 246, Gallun – AS Bestensee (Abs. 295)                     - 138 Eichen

Dabei kann es zu temporären Straßensperrungen im Bereich der Bekämpfungsmaßnahmen kommen. Wir bitten dafür um Verständnis.

 

 

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