20.10.2020Vorarbeiten für den Abriss der Brücke „20. Jahrestag“

Ein Teil der Asphaltdecke auf der Brücke ist bereits entfernt, in dieser Woche beginnt der Einbau der Notstützen. Sie tragen in der Umgebung der bestehenden Brückenstützen zur Sicherung des gesamten Bauwerks bei. In den kommenden vier Wochen (bis 19.11.2020) werden alle Stützen aufgestellt, die Kosten dafür liegen bei etwa 600 Tsd. Euro.

Edgar Gaffry, Vorsitzender des LS-Vorstands: „Wir kommen mit den Planungen für den Neubau und den Vorbereitungen für den Abriss sehr gut voran. Wir haben die Brücke bereits geleichtert, in dem wir den Asphalt teilweise entfernt haben. Der nächste Schritt ist die Aufstellung der Stützen, anschließend wird der restliche Asphalt von der Brücke geholt. Das Monitoring zum Schadensverlauf hat ergeben, dass sich der Zustand der Brücke weiter verschlechtert. Deshalb sind diese Maßnahmen notwendig. Bevor wir mit dem Abriss der Brücke beginnen, muss die Asbestsanierung beendet sein um zu verhindern dass schädliche Stoffe in die Umwelt gelangen. Auch dies werden wir in diesem Jahr noch umsetzen.“

Steffen Scheller, Oberbürgermeister Brandenburg an der Havel: „Wir hatten als Stadt bewusst darauf gedrängt, dass die Zeit bis zum notwendigen Ersatzneubau bestmöglich genutzt wird, um den Bauablauf insgesamt zu beschleunigen. Das wurde vom Landesbetrieb auch positiv aufgenommen und umgesetzt. Die jetzt beginnenden Vorarbeiten für den Abriss gehen genau in diese Richtung und werden von uns ausdrücklich unterstützt.“

Während der Fräsarbeiten zur Entfernung des Asphalts von Dienstag (20.11.2020) bis Mittwoch (09.12.2020) können Fußgänger*innen von der „Europakurve“ kommend die Rampe in Richtung des südlichen Geh- und Radweges nicht nutzen. Die Treppenanlagen auf der Seite des Altstädter Bahnhofes und der südliche Geh- und Radweg auf dem Bauwerk aber bleiben frei und stehen als Alternative zur Verfügung. Die seitliche Abgrenzung zum Baufeld ist durch einen Bauzaun gewährleistet. Die Kosten für die Fräsarbeiten liegen bei etwa 90 Tsd. Euro.

Im Bauwerk gibt es zwei Bereiche, in denen Asbest gefunden wurde: Über der Bahnstrecke – hier wurden in der Bauwerksuntersicht Asbestplatten als Rauchschutzplatte verbaut - und in den Hohlkästen als Schalungsplatten, in die beim Bau der Beton gegossen wurde. Der Asbest muss vor dem Abriss der Brücke ausgebaut werden, weil sonst nicht auszuschließen ist, dass sich schädliche Stäube und Fasern in der Umgebung verbreiten. Während der Asbestsanierung wird es auch zu Nachtarbeiten im Bereich der Bahnüberführung kommen. Genutzt werden die Nachtfahrpausen im Zugverkehr.

Die asbestbelasteten Bauteile in den Hohlkästen des Bauwerkes (TBW1) werden ausgebaut und umwelt- und fachgerecht entsorgt. Parallel und in Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Brandenburg an der Havel werden eventuell auftretende Fledermausvorkommen entnommen. Im Anschluss werden die Hohlkästen verschlossen. Die Kosten liegen bei etwa 425 Tsd. Euro.

Der Zeitplan für die Abrissvorbereitung im Überblick:

  • Entfernung Asphalt erster Teil: 28.09.2020 - 16.10.2020
  • Aufstellung der Stützen 19.10.2020 – 19.11.2020
  • Entfernung Asphalt zweiter Teil: 20.11.2020 – 09.12.2020
  • Asbestsanierung 21.10.2020 – 18.12.2020

Der Zeitplan für den Abriss im Überblick:

  • Umverlegung der Spittastraße um 200 m nach Norden, als eine wichtige Voraussetzung für den Neubau der Brücke:  Baubeginn Dezember 2020
    • Freigabe Februar 2021
    • Bauende August 2021
  • Abriss Brücke: Baubeginn ab April 2021
    • Abbruch Bauwerk ab Mitte Mai 2021- Ende Mai 2021
    • Bauende Juni 2021
  • Neubau Brücke voraussichtlich ab Oktober 2022
    • Bauende voraussichtlich bis November 2025

 

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