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L 65 Wahrenbrück: Bau der Behelfsbrücke für Fuß- und Radverkehr startet

- Erschienen am 16.10.2026

Ab Montag, den 19. Oktober 2026, beginnt der Landesbetrieb Straßenwesen mit dem Bau einer Behelfsbrücke über die Schwarze Elster im Zuge der Landesstraße L 65 in Wahrenbrück (Elbe-Elster). Die Behelfsbrücke wird voraussichtlich im November 2026 fertiggestellt.

Die Behelfsbrücke ist für den Fuß- und Radverkehr vorgesehen. Sie soll die Verbindung über den Fluss bis zur Errichtung des Ersatzneubaus sichern. Dazu gehören die Wege zur Kindertagesstätte und zum Pflegepark.

Behelfsbrücke wird knapp 70 Meter lang und 2,50 Meter breit 

Die Behelfsbrücke wird knapp 70 Meter lang. Der mittlere Abschnitt ist etwa 58 Meter lang und besteht aus einer Stahlfachwerkkonstruktion. Die nutzbare Breite zwischen den Geländern beträgt 2,50 Meter. Die Brückenelemente werden vor Ort vormontiert und mit einem Kran eingehoben. Bau, Nutzung und Rückbau der Behelfsbrücke haben keinen Einfluss auf die Nutzung des Gewässers. Das Deichvorland bleibt für die Pflege und Kontrolle zugänglich.

Die zügige Planung der Behelfsbrücke wurde vor allem durch die konstruktive und zielgerichtete Zusammenarbeit, insbesondere mit dem Landkreis Elbe-Elster und der Verbandsgemeinde Liebenwerda, ermöglicht.

Ersatzneubau bis Ende 2027 geplant

Parallel schreiten die Planungen für den Neubau der Brücke über die Schwarze Elster voran. Der Landesbetrieb Straßenwesen hält weiterhin an der Fertigstellung einer neuen Brücke über die Schwarze Elster Ende 2027 fest.

Hintergrund: Sperrung wegen Schadensbildung im April

Die bestehende Straßenbrücke aus dem Jahr 1970 musste im April 2026 wegen fortschreitender Schäden zunächst vollständig gesperrt werden. Aktuell ist das Bauwerk nur noch auf einem schmalen Streifen von 1,25 Metern Breite nutzbar. Die Schadensentwicklung schreitet weiter voran, weshalb eine zügige Inbetriebnahme der Behelfsbrücke höchste Priorität hat.

Der Landesbetrieb Straßenwesen dankt den Menschen in Wahrenbrück und Umgebung für ihre Geduld und ihr Verständnis für die bisherigen Einschränkungen.

Über den Baufortschritt informiert der Landesbetrieb Straßenwesen rechtzeitig mit einer Pressemitteilung.