L 96 zwischen Böhne und Rathenow: Anpassung des Bauablaufs
- Erschienen amDer Bauablauf für den Radweglückenschluss an der Landesstraße L 96 zwischen Böhne und Rathenow (Havelland) wurde geändert. Der derzeit laufende erste Bauabschnitt soll voraussichtlich bis Ende 2026 fertiggestellt werden. Die weiteren Bauphasen beginnen im März 2027. Damit verschiebt sich auch die angekündigte Vollsperrung der L 96.
Grund für die Anpassung sind weitere Baumaßnahmen im Raum Rathenow. Um Überschneidungen bei der Verkehrsführung und zusätzliche Belastungen im Stadtgebiet möglichst zu vermeiden, haben der Landesbetrieb Straßenwesen und die Stadt Rathenow den Bauablauf erneut abgestimmt. Im Ergebnis werden die Bauphasen in einer anderen zeitlichen Reihenfolge umgesetzt.
Deshalb wird zunächst der erste Bauabschnitt zwischen der Verkehrsinsel am Ortsausgang Böhne und dem Beginn der Rampe zur Brücke über die Bahnstrecke und die B 188 umgesetzt. Die Arbeiten in diesem rund 3,1 Kilometer langen Abschnitt sollen voraussichtlich bis Ende 2026 abgeschlossen werden. Während der Bauzeit des ersten Bauabschnittes bleibt die L 96 grundsätzlich in beide Richtungen befahrbar. In den jeweiligen Arbeitsbereichen wird der Verkehr teilweise einspurig mit einer Ampel an der Baustelle vorbeigeführt.
Ab voraussichtlich März 2027 sollen sich die weiteren Bauphasen anschließen. Dazu gehören die Sanierung des Radwegs auf den Rampen des Brückenbauwerks sowie der Neubau des Radwegs bis zum Anschluss an den vorhandenen Geh- und Radweg an der Genthiner Straße/K 6330. Außerdem wird eine Linksabbiegespur zur Einmündung der Kompostieranlage gebaut. Für diese Arbeiten muss die L 96 voll gesperrt werden.
Im vierten Bauabschnitt wird der Einmündungsbereich des Horstenwegs im Auftrag der Stadt Rathenow saniert. Während dieser Arbeiten wird der betroffene Abschnitt des Horstenwegs voll gesperrt.
Über den Beginn der Bauabschnitte zwei bis vier, die Umleitung und den weiteren Zeitplan informiert der Landesbetrieb Straßenwesen Anfang 2027 gesondert.
Der Landesbetrieb bittet alle Verkehrsteilnehmenden um Verständnis für die Änderungen im Bauablauf.
