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Ausbau der L 90 (Eisenbahnstraße) in Werder (Havel): Fortsetzung der Arbeiten zwischen Kastanienweg und An der Föhse

- Erschienen am 19.08.2026

Am Montag, den 24. August 2026, wird der grundhafte Ausbau der Eisenbahnstraße in Werder (Havel) (Potsdam-Mittelmark) im nächsten Baubereich zwischen dem Kastanienweg und der Einmündung An der Föhse fortgesetzt. Die Arbeiten in diesem Abschnitt werden unter Vollsperrung durchgeführt und dauern voraussichtlich bis Mitte Mai 2027.


Fortsetzung der Arbeiten im zweiten Baubereich:
Grundhafte Erneuerung zwischen An der Föhse und der Einmündung zum Kastanienweg


Ab Montag, den 24. August 2026 wird der Bereich zwischen An der Föhse und der Einmündung zum Kastanienweg auf insgesamt etwa 130 Metern Länge grundhaft erneuert. Für den Abschnitt wird mit einer Dauer von ungefähr zehn Monaten Bauzeit geplant. Grund für die Bauzeit ist neben dem Straßenbau ein, über viele Jahre komplex angewachsener Medienbestand im Boden. Leitungen unter der Straße müssen vollumfänglich neu- und umverlegt werden.


Die Arbeiten sind Teil des grundhaften Ausbaus der Eisenbahnstraße im zweiten Abschnitt. Die Eisenbahnstraße wird in vier Baubereichen auf etwa 780 Metern Länge zwischen An der Föhse und Unter den Linden saniert. Der erste Baubereich wird derzeit unter Vollsperrung fertiggestellt. Dieser erstreckt sich von der Kemnitzer Straße bis zur Einmündung Unter den Linden. Die Straße wird hier auf rund 175 Metern im Hocheinbau-Verfahren erneuert. Die Verkehrssicherung wird am 24. August 2026 umgebaut.


Unterschiedliche Umleitungen für leichten und schweren Verkehr


Während der Bauzeit des Baubereichs zwischen An der Föhse und der Einmündung zum Kastanienweg wird der leichte Verkehr mit einem zulässigen Gesamtgewicht bis 7,5 Tonnen ortsnah über die Kemnitzer Straße, die Kemnitzer Chaussee und Kemnitz bis zum Fuchsberg und umgekehrt umgeleitet. Der Fußverkehr kann die Baustelle während der Bauzeit passieren. In den Seitenbereichen müssen Fahrräder geschoben werden.


Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von über 7,5 Tonnen müssen die Baustelle während der gesamten Bauzeit weiträumig über die B 1 bis zur A 10, Anschlussstelle Groß Kreutz – Anschlussstelle Phöben umfahren. Die Umleitung gilt auch in umgekehrter Richtung.


Auch der Busverkehr wird ab 24. August umgeleitet. Die Busse fahren über die Kemnitzer Straße, die Kemnitzer Chaussee und die Kesselgrundstraße. Die Haltestellen Bismarckhöhe, Marienweg und Friedrichshöhe können während der Bauzeit nicht bedient werden.


Erreichbarkeit für unmittelbare Anlieger, Rettungsdienste und Einsatzkräfte


Unmittelbare Anliegerinnen und Anlieger des Baubereichs, Rettungsdienste und Einsatzkräfte können die Baustelle während der Bauzeit unter Beachtung des Baufortschritts weiterhin befahren. Sie werden von der ausführenden Baufirma rechtzeitig über anstehende Änderungen oder Beeinträchtigungen informiert.


Hintergrund zur Gesamtmaßnahme


Die Erneuerung der Eisenbahnstraße im zweiten Abschnitt ist Teil einer gemeinsamen Maßnahme des Landesbetriebes Straßenwesen, der Stadt Werder (Havel) und weiterer Beteiligter zum grundhaften Ausbau der Ortsdurchfahrt Werder (Havel). Die Erneuerung wird voraussichtlich im Frühjahr 2028 abgeschlossen. Die grundhafte Erneuerung des ersten Teilabschnitts der L 90 vom Kreisverkehr Elsastraße bis zum Ortsausgang Werder (Havel) wurde 2020 fertiggestellt. Neben dem Landesbetrieb Straßenwesen und der Stadt Werder (Havel), sind der Wasser- und Abwasserzweckverband Werder-Havelland (WAZV), der e.dis, der e.dis therm sowie die Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg (NBB) am Ausbau der Eisenbahnstraße beteiligt.
Über den Baubeginn der anschließenden Baubereiche und die Verkehrsführung während ihrer Bauzeit informiert der Landesbetrieb Straßenwesen rechtzeitig mit per Pressemitteilung.
Der Landesbetrieb Straßenwesen bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Einschränkungen sowie um besondere Aufmerksamkeit auf den Umleitungsstrecken.