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Vorbereitet für den Ernstfall: Rettungsübung in Mühlberger Elbebrücke

- Erschienen am 23.03.2026

Am Samstag, den 21. März 2026, führte der Landesbetrieb Straßenwesen gemeinsam mit weiteren Beteiligten erfolgreich eine Rettungsübung an der Elbebrücke in Mühlberg (Elbe Elster) durch. Übergeordnetes Ziel der Übung ist die Sicherheit der Beschäftigten, die für oder im Auftrag des Landesbetriebes größtenteils in der Brücke arbeiten.  

Sicherheit ist oberstes Ziel

Oberstes Ziel ist die Erhöhung der Sicherheit für alle Beteiligten. Feuerwehr und Rettungsdienste trainierten unmittelbar vor Ort. Dadurch wurden Einsatzabläufe, wie die Alarmierung, die Versorgung und Betreuung Verletzter in der Brücke sowie die Kommunikation an der Einsatzstelle optimiert. Außerdem wurden im Rahmen der Übung Regelungsbedarfe und Bedarfe zur Anpassung bestehender Regelungen ermittelt. 

Besondere Herausforderung: 420 Meter begehbarer Hohlkasten

Die Elbebrücke in Mühlberg ist ein besonderes Bauwerk. Mit einer Länge von 420 Metern verfügt sie über den längsten begehbaren Hohlkasten aller Brücken in Zuständigkeit des Landesbetriebes. Eine solche Baukonstruktion stellt Beschäftigte und Rettungskräfte vor besondere Herausforderungen. Kommt es, zum Beispiel während Bauwerksprüfungen, zu einem medizinischen Notfall im Inneren der Brücke, müssen Rettungskräfte die Wege kennen und Verletzte versorgen können.  

Erfolgreiche Simulation von zwei Unfallszenarien 

Es wurden zwei Unfallszenarien geprobt. In beiden Szenarien wurden medizinische Notfälle im inneren der Brücke simuliert. Die beteiligten Einsatzkräfte bargen erfolgreich eine nicht verletzte Person (Szenario 1) und eine bewusstlose Person (Szenario 2) aus dem Inneren der Brücke.  

Martin Günther, Verantwortlicher für die Koordination der Übung und Dezernatsleiter Grundsatzangelegenheiten und Erhaltungsmanagement Konstruktiver Ingenieurbau im Landesbetrieb Straßenwesen, zieht eine positive Bilanz:  

„Die Rettungsübung war ein voller Erfolg. Die Abstimmung mit den Beteiligten funktionierte wie ein Schweizer Uhrwerk. Durch die Praxis konnten wir vor Ort erproben, wie konkret im Ernstfall reagiert werden muss. Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für die hervorragende Zusammenarbeit, um langfristig für die Sicherheit aller Personen, die in oder an der Brücke arbeiten, zu sorgen.“  

Beteiligte 

Beteiligt an der Rettungsübung waren neben dem Landesbetrieb Straßenwesen der Verein zur Förderung der Qualitätssicherung und Zertifizierung der Aus- und Fortbildung von Ingenieurinnen/Ingenieuren der Bauwerksprüfung (VFIB), die Ingenieurkammer Sachsen, die Freiwillige Feuerwehr der Verbandsgemeinde Liebenwerda sowie der Rettungsdienst.