L 65 Wahrenbrück: Erweiterte Sperrung – auch Wassersport unter der Brücke untersagt
- Erschienen amDie seit dem 10. April 2026 bestehende Vollsperrung der Brücke im Zuge der Landesstraße L 65 über die Schwarze Elster in der Ortslage Wahrenbrück (Uebigau-Wahrenbrück, Elbe-Elster) wird erweitert. Ab sofort ist neben dem Verkehr auf dem Bauwerk auch jeglicher Verkehr unterhalb der Brücke untersagt. Damit entfällt insbesondere die Nutzung der Schwarzen Elster für den Wassersport, etwa den Kanuverkehr.
Hintergrund der Maßnahme ist die fortschreitende Schädigung des Bauwerks, die weiterhin durch ein engmaschiges Monitoring überwacht wird. Bereits Anfang April war die Brücke nach Auswertung aktueller Messdaten aus dem Schallemissionsmonitoring vollständig für den Kfz-, Rad- und Fußverkehr gesperrt worden.
Erweiterung der Sicherheitsmaßnahmen
Aufgrund der bestehenden Sperrung für den überführenden Verkehr ist es aus Sicherheitsgründen erforderlich, auch den unterführenden Verkehr nicht mehr zuzulassen. Dies betrifft sämtliche Nutzungen unterhalb der Brücke, insbesondere den Freizeit- und Wassersportbetrieb auf der Schwarzen Elster.
Die Entscheidung dient der Gefahrenabwehr. Schäden im Inneren der Spannbetonkonstruktion können nicht ausgeschlossen werden. Im Falle weiterer Schadensereignisse muss gewährleistet sein, dass sich keine Personen im unmittelbaren Gefahrenbereich aufhalten.
Weitere Arbeiten und Überwachung
In der kommenden Woche sind weitere Untersuchungs- und Sicherungsarbeiten am und unter dem Bauwerk vorgesehen. Der Zeitraum der Arbeiten wird fortlaufend durch eine Live-Überwachung der installierten Sensorik begleitet. So kann bei Auffälligkeiten kurzfristig reagiert und der Arbeitsbereich umgehend geräumt werden.
Einordnung zum verlängerten Wochenende
Mit Blick auf das bevorstehende verlängerte Wochenende um den 1. Mai weist der Landesbetrieb Straßenwesen darauf hin, dass die Einschränkungen auch den Freizeitverkehr betreffen. Ausflüge auf der Schwarzen Elster im Bereich der Brücke sind derzeit nicht möglich. Entsprechende Planungen sollten angepasst werden.
Ausblick
Die Vollsperrung der Brücke bleibt nach aktuellem Stand weiterhin bis voraussichtlich Ende Mai 2026 bestehen. In diesem Zeitraum werden weitere Erkenntnisse zum Bauwerkszustand erwartet, die Grundlage für das weitere Vorgehen sind
Der Landesbetrieb Straßenwesen bittet um Verständnis für die notwendigen Maßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit.
